Produktiver, weil vielfältiger

Diversity, Vielfalt… die Fortsetzung: Das granIT-Team heißt Rihab Jamal-Eddine herzlichst in seinen Reihen willkommen.
Die 24-jährige Marokkanerin aus Casablanca ist seit dem Sommer 2022 als Auszubildende zur Programmiererin in dem Reutlinger Unternehmen aktiv und arbeitet sich erstaunlich schnell in das für sie neue MES-Umfeld ein.

Kunststück, Rihab ist im gewissen Sinne „Auszubildende mit Vorkenntnissen“. Denn die junge Marokkanerin hat bereits eine umfangreiche Aus- und Fortbildungs“karriere“ in ihrer Heimat hinter sich: Mit 17 Jahren machte sie Abitur, danach besuchte sie eine technische Hochschule mit Schwerpunkt Informatik in Casablanca und arbeitete anschließend bei einer marokkanischen Bank im IT-Bereich.

So viel IT und Technik sind keineswegs ungewöhnlich für nordafrikanische Frauen. „Es war hauptsächlich meine Mutter, die als Wirtschaftsprüferin arbeitet, die mich dazu ermutigte, in der Informatik mein berufliches Glück zu suchen,“ erinnert sich Rihab heute. Ein gewisses Talent für Zahlen und Geometrien hat sie zudem von ihrem Vater mit auf den Weg bekommen, der auf einem Gymnasium Mathematik lehrt. Und dass ihr großer Bruder mittlerweile Doktor der Chemie ist, hat Rihab wohl ebenso dazu veranlasst, einen eher unkonventionellen Lebensweg einzuschlagen.

Von Casablanca nach Reutlingen

Der führte sie bald darauf aus ihrer nordafrikanischen Heimat hinaus in die „weite Welt der Informatik“. Wie viele junge Menschen wollte sie „ihren Horizont erweitern“, als vorläufiges Lieblingsziel hatte die Marokkanerin Deutschland auserkoren. Rihab begann sich „kalt“ bei interessanten deutschen IT-Unternehmen zu bewerben, hat sich doch mittlerweile in vielen Ländern herumgesprochen, dass hier händeringend nach gut ausgebildeten IT’lern oder talentierten Lernwilligen gesucht wird.
Entsprechend gut kam ihre Bewerbungs-Initiative an. Rihab: „Fast alle Unternehmen, die ich angeschrieben hatte, antworteten sofort und luden mich zu Bewerbungsgesprächen ein. Bei zwei Unternehmen hätte ich sofort anfangen können, das dritte Angebot von granIT machte auf mich jedoch den interessantesten Eindruck.“

Dass die junge IT’lerin nochmals die Ausbildungs- und Schulbank drückt, wird von ihr als Fortbildungschance gesehen. „Ich habe zwar ein gutes, fachliches Fundament, das aber in Sachen „Programmieren“ noch tragfähiger werden kann. Außerdem spreche ich Deutsch erst auf einem B1-Niveau. Es gibt also noch viel zu lernen,“ macht Rihab deutlich.

Es gibt viel zu lernen – packen wir’s an!

Zunächst ist die junge granIT-Kollegin jedoch noch in der Gewöhnungsphase. Der Schritt heraus aus einer marokkanischen Großstadt ins beschauliche Schwäbische muss schließlich auch erst verdaut werden. Folgerichtig lebt Rihab derzeit in einer Reutlinger Studenten-WG, wo sie bestens aufgenommen wurde. Einziger „Nachteil“: „Dort sprechen fast alle Französisch. Und ich will und muss doch eigentlich mein Deutsch verbessern!“

Selbstverständlich hat frau mit Mitte Zwanzig auch noch Träume und Visionen. Jedenfalls sieht sich die angehende IT-Expertin und Programmiererin „irgendwann einmal“ in New York, der Traumstadt vieler junger Menschen. Doch bis dahin sei noch viel Zeit, merkt Rihab an.

Multikulti ist besser!

granIT-Geschäftsführer Wolfgang Bock zeigt sich jedenfalls sehr zufrieden mit dem „Neuzugang“ in seinem Team. „Rihab wird unser Team nicht nur fachlich bereichern, sondern auch in sozialer und kultureller Hinsicht. Ich bin davon überzeugt, dass in einem vielfältigen und internationalen Team produktiver und kreativer gearbeitet wird. Und genau das sind die Herausforderungen, vor die wir schon heute gestellt sind. Und die wir mit dem internationalen Team von granIT ganz locker meistern!“

Vielfalt bei granIT – Fortsetzung folgt, garantiert!

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